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Startschuss für das Umhambi Voluntary Programm

Ein Bericht von Clara Edler, der ersten gemeinnützigen Helferin

Clara wurde herzlich in die Umhambi Familie aufgenommen

Vor ein paar Jahren hatte ich das Glück, Umhambi Children’s Fountain of Hope kennen zu lernen. Letztes Jahr hatte ich endlich die Chance, nach Afrika zu gehen und Teil des Projekts zu werden. Ich flog nach Victoia Falls, wo ich von den Einheimischen in Chinotimba herzlich empfangen wurde. Ohne konkrete Vorstellung davon was mich erwarten würde, versuchte ich, mich auf ein lebensveränderndes Abenteuer vorzubereiten …

Für mich war mein größter Antrieb, in eine fremde Welt einzutauchen; Menschen zu helfen und gleichzeitig ein Gefühl für das Leben dort zu bekommen: Einfachheit, Menschlichkeit und Freundschaft. In diesem Sinne habe ich so viel mehr zurückbekommen, als ich hätte geben können.

Kurz nach meiner Ankunft hatte ich ein Treffen mit der Rektorin der örtlichen Grundschule. Schnell konnte ich mich mit dem Schulleben vertraut machen. An vier Tagen in der Woche fuhr ich mit dem Fahrrad zur Schule um 4 Stunden Französisch und Kunst zu unterrichten. Es war manchmal eine Herausforderung -aber  nichts auf der Welt hätte mich auf die Dankbarkeit vorbereiten können, die mir von diesen Kindern auf so viele verschiedene Arten entgegengebracht wurde. Es war so herzerwärmend zu hören, wie sie in den Pausen enthusiastisch Französisch übten, oder sie jubeln zu sehen, wenn ich hereinkam, um eine Klasse zu unterrichten. Sie kamen morgens auf mich zu gerannt und umarmten mich, stellten mir eine Million aufgeregter Fragen über Europa und überschütteten mich an meinem Geburtstag mit Liedern und Briefen … es war wirklich etwas Besonderes und unglaublich belohnend.

Auch die Mitarbeit am Gardening Projekt stand auf dem Programm

Da ich in Umhambi, direkt im Zentrum der Victoriafälle, ansässig war, war die gesamte unglaubliche Natur der Region für mich leicht zugänglich. Abgesehen von den majestätischen Wasserfällen, die nur eine kurze Radtour entfernt sind, machten wir Safaris, und   eine Flusskreuzfahrt bei Sonnenuntergang, um schlafende Krokodile und badende Flusspferde zu bewundern. Wir fuhren mit dem Auto in die ländlichen Gebiete, damit ich das Leben sehen konnte draußen auf den Dörfern, wo Menschen in kleinen Hütten leben und Kinder von klein auf das Ackerbauhandwerk lernen.

Eine meiner Erfahrungen: Simbabwe  hält immer eine Überraschung bereit;  immer etwas zum Staunen. Dort zu sein, hat mich definitiv weltoffener gemacht und in gewisser Hinsicht meine Sicht auf Vieles geändert. Ich traf einige unvergessliche Menschen und erlebte den entschleunigten und entspannteren afrikanischen Lebensstil. Während ich abends den Sonnenuntergang beobachtete, und frische Mangos von den Bäumen pflückte, führte ich tagsüber Kinder in eine Sprache ein, die viele von ihnen noch nie zuvor gelernt hatten, und beobachtete, wie ihre Begeisterung dafür schnell wuchs. Ich bin wirklich dankbar für diese Gelegenheit und alles, was sie mich gelehrt hat, und werde definitiv eines Tages wieder in Afrika sein!

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